Kategorie: Agrarrecht
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Wirtschaftsfähigkeit auch ohne landwirtschaftliche Ausbildung
Nur wer wirtschaftsfähig ist, kann auch Hoferbe werden. Diese Anforderung darf nicht zu dem Missverständnis führen, dass ein Hoferbe auch eine landwirtschaftliche Betriebsausbildung haben muss. Dies unterstreicht das OLG Celle in einem Beschluss vom 22.07.2024 – 7 W 6/24. In dem Verfahren ging es um die Wirtschaftsfähigkeit einer Tochter, die seit fast 40 Jahren durchgehend
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Webinar „So gelingt die Hofübergabe nach Höfeordnung“ – Anmeldung weiterhin möglich
Der Frühbucherrabatt ist mittlerweile abgelaufen, aber Sie können sich weiterhin zum Webinar beim Wochenblatt anmelden. Alle wichtigen Informationen zum Webinar „So gelingt die Hofübergabe“ Termin: 23.10.2025, 19:00 – 20:30 Uhr. Thema: So gelingt die Hofübergabe nach Höfeordnung Ort: online im Livestream (Link erhalten Sie nach Anmeldung) Preis: 39,90 € für Wochenblatt und top agrar Abonnenten
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Ein Bauernhof, viele Erben und kein Testament
Hat der Eigentümer eines landwirtschaftlichen Betriebes kein Testament hinterlassen, regelt sich die Nachfolge im Bereich der Höfeordnung nach der gesetzlichen Hoferbfolge. Findet eine Höfeordnung keine Anwendung, etwa weil der Eigentümer die Höfeordnung verlassen hat oder der Betrieb in einem Bundesland liegt, in dem es keine Höfeordnung gibt, kommt als Rettungsanker das Zuweisungsverfahren nach dem Grundstückverkehrsgesetz
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Webinar beim Wochenblatt – So gelingt die Hofübergabe nach Höfeordnung
Beschäftigen Sie oder ihre Familie sich mit der Übergabe des Hofes auf die nächste Generation? Erfahren Sie in diesem Webinar alles, was Sie rund um dieses Thema wissen müssen. Im Rahmen der Wochenblatt Webinare werde ich am 23.10.2025 einen Vortrag zum Thema „So gelingt die Hofübergabe nach Höfeordnung“ halten. Ich freue mich, Ihnen in diesem
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Wirtschaftsfähigkeit – Was wird alles geprüft?
Der Hoferbe muss wirtschaftsfähig sein. Ist er dies nicht, kann er auch den Hof nicht erben. Das OLG Braunschweig hat in einem Beschluss vom 30.08.2023 – 2 W 120/22 nochmals die Kriterien der Wirtschaftsfähigkeit zusammengestellt. Demnach muss ein wirtschaftsfähiger Hoferbe alle Kenntnisse und Fähigkeiten besitzen, um den landwirtschaftlichen Betrieb technisch ordnungsgemäß zu bewirtschaften, die Feldbestellung
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Berechnung der Nachabfindung bei einem Grundstücksverkauf
In einem Beschluss vom 20.04.2023 – 10 U 78/22 hat das OLG Hamm nochmals die Grundsätze zur Berechnung der Nachabfindung zusammengestellt, wenn der Hoferbe ein geerbtes landwirtschaftliches Grundstück veräußert. In Bestätigung der bisherigen Rechtsprechung hält das OLG Hamm fest, dass Ausgangspunkt für die Berechnung der Nachabfindung der Verkaufserlös für den Hofgrundbesitz ist. Der Erlös ist
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Wirtschaftsfähigkeit bei der Vor- und Nacherbfolge
Anders als im allgemeinen Erbrecht hat in landwirtschaftlichen Kreisen die Vor- und Nacherbschaft noch eine erhebliche Bedeutung. Der Vorerbe ist Hofeigentümer auf Zeit. Bei Eintritt des Nacherbfalls, meistens mit dem Tode des Vorerbens, tritt nun der Hofnacherbe die Nachfolge nach dem früheren Hofeigentümer an. Nach den Vorschriften der Höfeordnung muss aber ein Hoferbe wirtschaftsfähig sein.
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Nur der Wille zählt?
Ein Hof im Sinne der Höfeordnung verliert die Hofeigenschaft nicht nur dann, wenn der Hofeigentümer gegenüber dem Landwirtschaftsgericht die negative Hoferklärung abgibt. Ein Hof kann die Hofeigenschaft auch ohne eine solche Erklärung verlieren, wenn er keine landwirtschaftliche Betriebseinheit mehr darstellt, obwohl im Grundbuch für die Besitzung noch der Hofvermerk eingetragen ist. Dann spricht man von
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Wirtschaftsfähigkeit bei einem Kind
Ein Hoferbe muss wirtschaftsfähig sein. Er muss den zur Nachfolge anstehenden landwirtschaftlichen Betrieb erfolgreich führen können. Bei einem Kind gilt eine Besonderheit. Denn ein Minderjähriger kann einen Betrieb nicht führen. Deshalb besagt die Regelung in § 6 Abs. 6 S. 2 HöfeO, dass ein Kind nicht aufgrund fehlender Wirtschaftsfähigkeit von der Hoferbfolge ausgeschlossen ist, wenn
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Due Diligence in der Landwirtschaft – was ist das?
Unter einer Due Diligence versteht man im Allgemeinen die Überprüfung der wirtschaftlichen und rechtlichen Verhältnisse eines Unternehmens, das ein Interessent erwerben möchte. Diese Überprüfung findet auch bei Verhandlungen über den Erwerb eines landwirtschaftlichen Betriebes statt. Untersucht wird, je nach Zuschnitt und Struktur des Betriebes, die finanzielle, die kaufmännische, die steuerliche, die umweltrechtliche und die technische
